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Ein Wenig Weiter weg Besuchen

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Gekås in Ullared 180 Km              http://www.gekas.se
Wenn man shoppinginteressiert und preisbewußt ist und einen längeren Ausflug machen möchte, empfehlen wir Gekås. Gekås (Gekås i Ullared AB) ist eines von Schwedens größtem Warenhaus, sowohl von den Ausmaßen als auch von den Umsätzen. Hier findet man alles mögliche sehr billig. Jedes Jahr kommen über 4 ½ Millionen Menschen hierher, um in diesem Shopping-Paradies ein Einkaufserlebnis zu haben. Wenn man nach Ullared fährt, sollte man bequeme Schuhe anziehen und viel Zeit mitnehmen. Dass andere auch dort waren, erkennt man an den Autos, die einem begegnen und voll mit großen gelben Plastiktüten beladen sind.

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Eriksberg Wild- und Naturpark (Vilt & naturpark) , 67 km     www.eriksberg.nu
Eriksberg ist ein Naturreservat an der Küste in der Nähe von Åryd (Kommune Karlshamn) in Blekinge. Eriksberg umfaßt ein eingezäuntes Gebiet von 900 ha. 1938 wurde Eriksberg von dem Zoologen, Schriftsteller und Naturfotografen Bengt Berg gekauft. Er widmete sich der Erforschung von Hirschen. Er führte auch die Kanada-Gänse in Schweden ein. Eriksberg wird heute als ein Safaripark betrieben, wo man auch Konferenz- und Ausstellungslokale findet.Die Tiere von Eriksberg sind u.a. Wildschweine, Kronhirsche, Damwild, Wisente und Mufflon. Der Besuch geschieht im eigenen Auto und man fährt auf den Wegen durch das Gelände. An einigen Plätzen kann man aussteigen. An dem Aussichtspunkt „Utsikten“ hat man eine Sicht in Richtung Dragsö, bei einem Hof gibt es ein Restaurant und Ausstellungen.

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Elchpark (Älgpark) Grönåsen Kosta 80 km       www.moosepark.net
Im Elchpark Grönåsen kann man sich den Elchen bis auf 50 cm nähern und Details dieser kräftigen Tiere studieren. Der Elchpark liegt im schwedischen Wald und man kann in Ruhe eine ca. 30-minütige Tour machen. Von Mai/Juni an kann möglicherweise die kleinen süßen Elchkälbchen fotografieren. In der 220 qm großen Boutique kann man das meiste aus Elch hergestellte ansehen und kaufen wie z.B. Tophäen, Elchlederprodukte, Stofftiere, T-Shirts mit Elchmotiven, Souvenirs, Aufkleber, geräucherte Produkte aus Elchfleisch und vieles andere mehr. Es gibt ca. 2000 Sachen, die mit Elch zu tun haben.

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Elchsafari (Älgsafari) , Markaryd 85 km        www.smalandet.se
Smålands Älgsafari Drive“. Hier kann man mit dem eigenen Auto oder mit dem Zug in einem großen Elchgehege und einem Bisontal herumfahren. Entlang eines 3 km langen kurvigen Waldweges kann man den „König des Waldes“ und die „amerikanischen Bestien“ aus der Nähe erleben. Der Elchpark ist einzigartig und der einzige in Schweden, der so angelegt ist, dass die Elche vom Auto aus ganz nah in ihrem natürlichen Millieu beobachtet werden können. Im „Småland Gård“ aus dem 18. Jahrhundert, mit seiner naturschönen Umgebung kann man Elchwurst essen, Caffe latte und andere Leckereien genießen, während die Kinder mit den Hofziegen spielen.

Linnés Råshult , Möckelsnäs 45 km     www.linnesrashult.se
Carl von Linné wurde am 23. Mai 1707 in dem kleinen Ort Råshult in der Stenbrohults-Gemeinde geboren. Er war der Älteste von fünf Geschwistern. Er legte den Grundstein für die moderne Nomenklatur in der Biologie und die moderne Systematik, die Gewächse und Tiere  einordnete. Linné war der bedeutendste Botaniker seiner Zeit. Die Blume Linnéa wurde nach ihm benannt. Hier in Råshult hat man 10 bis 15 Jahre daran gearbeitet, die Kulturlandschaft des 18. Jahrhunderts wieder herzustellen, so dass alles wieder so aussieht wie zu der Zeit, als Linné hier seine Kindheit verbrachte. Ein Besuch in Råshult ist wie ein Schritt in die Vergangenheit.

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Der Växjöer Dom
Mit etwa 130.000 Besuchern im Jahr ist der Växjöer Dom einer von Smålands meistbesuchten Orten. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt inmitten des grün bepflanzten Linnéparks, in dem im Sommer viele Konzerte und gemeinsame öffentliche Singveranstaltungen (Allsång) stattfinden.
Im Park nahe der Kirche steht auch das Karolinerhaus von 1715. Bis 1850 beherbergte es das Gymnasium der Stadt, welches unter anderem Carl von Linné besuchte. Der Park ist mit heimischen Gewächsen bepflanzt, die die 24 Klassen des Linné’schen Sexualsystems repräsentieren.
Im Dom kann Bert Valliens Altarkunstwerk aus Glas und Metall bewundert werden. Der Altar mit dem Namen Fiat Lux („es werde Licht“)  ist ein massives, fünf Meter hohes Werk und zugleich Ausgangspunkt für eine Reihe öffentlich ausgestellter Glaskunstwerke, welche sich über die Sandgärdsgatan (Glasstraße) fortsetzt (s. unten).

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Die Glasstraße in Växjö
Die Sandgärdsgata in Växjö wird auch Glasstraße genannt. 7 Kunstschaffende aus Småländischen Glasfabriken waren eingeladen, diese Innenstadtstraße mit ihren Werken zu schmücken. Die Idee ist, Gäste die Straße entlang in die Stadt zu führen. Vom mittelalterlichen Dom aus, der seit jeher touristische Attraktion ist, kann man so von Kunstwerk zu Kunstwerk bummeln. Erste Station dieses Weges ist der Altar des Doms, Bertil Valliens ”Fiat lux”; am anderen Ende der Sandgärdsgata steht Ulrika Hydman-Valliens vitrinenartiges Werk ”Glada dagar” („Glückliche Tage“), in dem unterschiedliche Facetten des Lebens dargestellt werden. Der Weg dazwischen beginnt bei Bertil Valliens “Abode”, welches in klassischem Stil an das Altarbild desselben Künstlers anknüpft. Aber auch junge moderne  Künstlerinnen und Künstler sind ausgestellt, so etwa Åsa Jungnelius it ihrem “Black Panther”, den sie selbst als einen sehr falschen Diamanten beschreibt, der, groß und schwarz, von Ketten gekränzt ist. Ludvig Löfgren hat sein Werk «Explorateur» getauft.
Kjell Engman hat zwei Kunstwerke geschaffen, die ein Paar bilden: “What´s going on in an old
man´s head” und “Waiting for the ballroom dance”. Ebenso wie Göran Wärffs ”Biskopssätet” („Der Bischofssitz“) wurden aus Glas und Beton geschaffen. Anna Ehrner hat Växjös Motto, Europas grünste Stadt, zum Thema gemacht. Ihr Werk ”Växtkraft” („Sprießkraft“) lässt an sich wiegendes Seegras denken.
Sämtliche Glaskunstwerke sind beleuchtet und einige verändern ihr Aussehen mit dem Wechsel des Lichtes. Dabei bleiben sie stets zugleich bodenständig und würdevoll. Am schönsten sind sie wohl im Abendlicht anzusehen.

Växjös „Echotempel“
Diese Attraktion ist ganz und gar gratis, vielleicht etwas außergewöhnlich, aber einen Besuch durchaus wert: um den alten Wasserturm zu ersetzen, erbaute Växjö 1974 einen neuen 28 m hohen Wasserturm, mit 35 m Durchmesser und einem Fassungsvermögen von 4500 Kubikmetern. Dieser „Echotempel“ liegt im Stadtteil Teleborg, einen Steinwurf von der Universität entfernt. Durch seine Konstruktion ist der Turm nicht nur ein bloßer Wasserbehälter, sondern auch eine vielbesuchte Touristenattraktion. Das Kuppelförmige Dach, welches den Boden des Tanks bildet, führt zu einer speziellen Echobildung, einem einmaligen physikalischen Effekt, wodurch unter der Kuppel selbst leisestes Flüstern deutlich verstärkt wird. Der Schall wird dabei insgesamt 20mal reflektiert, bevor er auf die Ohren Neugieriger trifft, die mittig unter der Kuppel stehen.